• Der Landsberger Kunstautomat eröffnet im März seine siebten Spielzeit

    Frische Kunst für einen gelungenen Automatenfrühling verspricht die siebte Vernissage des
    Landsberger Kunstautomaten am 3. März um 19.30 Uhr im schon berüchtigten Rondell der
    Schlossberggarage. Anne und Ray O’Sullivan aus Cork und Volker ,Crannog‘ Tisken verwandeln dann
    die Tiefgarage mit irischer Musik zur lebensfrohen Kunstgalerie. Unter den sechs diesmaligen
    Ausstellern befindet sich erstmals auch ein Künstler-Duett: Gabriele und Helmut Hager bestücken
    den Kunstautomat mit einem symbiotischen Paarlauf aus Worten und Bildern.

    Die siebte Spielzeit des Kunstautomaten schmückt sich unter anderem mit Paletten, Leporellos und
    virtueller Kunst. Eine Künstlerin arbeitet im fernen Hamburger Norden, andere sind direkt aus
    Landsberg oder der Umgebung. Das Ergebnis ist eine gelungene und abwechslungsreiche
    Kunstmischung – für jeden Passanten oder Kunstliebhaber gibt es ein signiertes sowie nummeriertes
    und damit einmaliges Werk.

    „Der Mensch und seine Verbindung zur Innen- und Außenwelt und die daraus entstehende
    Zerbrechlichkeit“ ist das Thema, dem sich die in Hamburg lebende und arbeitende Künstlerin Ilona
    Schmidt widmet. Nicht umsonst nennt sie ihre Serie auch „Fragil“. Ihre in Mischtechnik entstandenen
    Bilder zeigen den Menschen im Spannungsfeld seines existenziellen Seins. Dass die diversen
    Arbeitsspuren sichtbar bleiben, ist gewollt: „Das zeigt Spuren von Erlebtem.“

    Katinka Schneweis‘ großformatige Bilder und ihre Skulpturen entstehen im Landsberger Atelier in der
    Hinteren Mühlgasse. Gerne übt sie sich auch an der Fusion aus Malerei und Musik mit Hilfe des
    Violinisten Alessandro Quarta. Die Schülerin von Markus Lüpertz greift für ihren Beitrag auf eine alte
    Tradition zurück: Im 19. Jahrhundert galt es als große Anerkennung, wenn ein Künstler einem
    anderen Künstler seine Palette schenkte. Schneweis tut dies nun auch – in einzelnen Fragmenten,
    verpackt in den Schachteln des Kunstautomaten. Ein unmittelbares Stück ihrer künstlerischen Arbeit.

    Den „Paarlauf“ bestreitet ein Künstlerpaar aus Raisting: Die Lyrikerin Gabriele Hager und ihr Mann,
    der bildende Künstler Helmuth Hager zeigen ihre subjektive Sicht der Welt. Dabei fasst Helmuth
    Hager die lyrisch-poetischen Bilder seiner Frau in seinem eigenen künstlerischen Kosmos bildnerisch
    zusammen. Entstanden ist ein Leporello mit sechs handgeschriebenen, lyrischen Texten
    und sechs kleinen, signierten Originalzeichnungen.

    Das Werk „Virtual Skyscrapers“ erklärt der Elektromusiker und Grafiker Richard Aicher aus Karlsfeld
    mit folgenden Worten: „Detailausschnitte realer Sky Scraper werden elektronisch zu neuen
    Bausteinen überlagert, die dann grafisch multipliziert die virtuellen Wolkenkratzer formen.“ Das
    gleiche Prinzip verwendet er auch für seine Virtual-Skyscraper-Klangkompositionen. Klangbausteine
    werden aufgenommen und mit „elektronischen Klangmanipulatoren, Synthesizern“ bearbeitet und
    überlagert. Diese Klang-Bausteine werden zu einem neuen Ganzen gelooped, dem „Virtual Audio
    Scraper“ – das Audio-Analogon zum Bild.

    Annette Illner aus Grafrath gestaltet Innenräume, designed Taschen und organisiert auch schon mal
    einen Skulpturenweg. „Gestalten“, sagt sie, „ist Teil des Lebens.“ Für den Landsberger Kunstautomat
    hat sie „Stoffliches“ entstehen lassen: Papier, Seide und Drahtfundstücke ergeben aneinandergereiht
    eine Art Schriftzeichen, einer Wegbeschreibung nicht unähnlich. Ein Werk aus Einzelteilen, die
    zusammen mehr als die Summe der Teile ergeben.

    Claudia Fabian ist eine „fachfremde“ Künstlerin: Die gelernte Finanzwirtin sieht Kunst als Ausgleich
    zum Büroalltag. Und dieser „Ausgleich“ ist schon weit gekommen: Im Januar 2016 konnte man ihre
    Arbeiten im Europäischen Rechnungshof in Luxemburg bewundern und im Moment stellt sie im
    Finanzamt Trier aus. Die (Finanz-)Welt ein bisschen bunter zu machen ist das Ziel der in Trier
    lebenden Künstlerin – die kleinen in Mischtechnik bemalten Karten für den Kunstautomat nennt sie
    selbst „Schmatz to go“.

    Bei der Vernissage am 3. März um 19.30 werden wieder einige der Künstler anwesend sein. Und
    begleitet von irischer Musik und einem Schluck Prosecco kann sich jeder gleich eines der limitierten
    Kunstwerke für fünf Euro sichern. Oder auch später: Die siebte Spielzeit läuft bis Anfang Juni.

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    Künstlerforum Kunstautomat e.V.
    Herr Gregor Netzer
    Hauptplatz 11
    86899 Landsberg am lech
    Deutschland

    fon ..: 0175 6697911
    web ..: http://kunstautomat.net
    email : gregor.netzer@kunstautomat.net

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    Herr Gregor Netzer
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    86899 Landsberg am lech

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    Frühling in der Schlossberggarage

    veröffentlicht am 27. Februar 2017 in der Rubrik Presse - News
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