• Trotz signifikanter Änderungen im operativen Bereich konnte das Unternehmen solide Ergebnisse verbuchen. Die PGM-Produktion sowohl in Südafrika wie auch in den USA zeigt sich robust.

    BildDie Berichtssaison der Minenbranche ist in vollem Gange. Am 24. August hat auch der südafrikanische Edelmetall- und PGM-Produzent Sibanye-Stillwater (ISIN: ZAE000173951 / JSE: SGL), seinen Rechenschaftsbericht für das erste Halbjahr des Jahres 2018 abgeliefert.

    Trotz signifikanter Änderungen im operativen Bereich konnte das Unternehmen solide Ergebnisse verbuchen. Die PGM-Produktion sowohl in Südafrika wie auch in den USA zeigt sich robust und lag innerhalb des eigens ausgegebenen Produktionskorridors, womit solide Erlöse generiert wurden. Und dies, obwohl die südafrikanische ,West Wit‘-Produktion aufgrund von Erdbeben weniger produzierte.

    Die südafrikanische Produktion der Platingruppenmetalle fiel zwar mit 569.166 Unzen geringfügig niedriger aus als im gleichen Abrechnungszeitraum des Vorjahres, aber dafür sanken die Gesamtförderkosten (,AISC‘) um 4 % auf nur noch 821,- USD je Unze PGM, woraus ein doppelt so hohes operatives Ergebnis erzielt wurde. Auch der Anteil am Gruppenergebnis, vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA), konnte somit im Vergleichszeitraum von 15 % auf 25 % gesteigert werden.

    Die amerikanische Produktion der Platingruppenmetalle zeigte ebenfalls solide Resultate bei einer Produktion von 293.959 Unzen 2E PGM zu ,AISC‘ in Höhe von nur 653,- USD je Unze 2E PGM, gegenüber dem zweiten Halbjahr 2017 in dem 282.631 Unzen 2E PGM zu ,AISC‘ 660,- USD je Unze 2E PGM produziert wurden. Dies deutet bereits das noch vorhandene Steigerungspotenzial des ,Blitz‘-Projektes an, das derzeit schon 20.200 Unzen 2E PGM über der eigenen Prognose produziert hat, wobei laut Unternehmensangaben evtl. sogar von noch weiteren Steigerungen im 2. Halbjahr ausgegangen werden kann. Bei voller Produktionsleistung, die im Jahr 2021 erwartet wird, soll ,Blitz‘ mindestens 300.000 Unzen 2E PGM zu ,AISC‘ von rund 550,- USD je Unze produzieren.

    Die südafrikanische Goldproduktion fiel wie erwartet schwächer aus. Während der Konzern im ersten Halbjahr 2017 noch mit einer Produktion von 688.600 Unzen Gold aufwarten konnte, lag die Produktion aufgrund von Produktionsstörungen und Sicherheitstrainigs Einheiten bei noch 598.500 Unzen Gold (- 13%). Die dadurch entstandenen Mehrkosten ließen natürlich auch die Gesamtförderkosten (,AISC‘) um 7 % auf 1.315,- USD je Unze Gold ansteigen. Als Gründe für diese operativen Rückschläge wurden die Schließung der ,Cooke‘-Produktion und der Stromausfall auf ,Beatrix‘ im Februar verantwortlich gemacht. Auch Sturmschäden an der Energiezuleitung bei ,Eskom‘, sowie natürlich die tragischen Ereignisse auf ,West Wit‘ mit zusätzlichen Zerstörungen an der Infrastruktur haben keine besseren Ergebnisse zugelassen. Kaufmännischen Einfluss hatte auch der Goldpreis, der auf Rand-Basis um 1 % auf 519.994 Rand je Kilogramm Gold nachgab. Zusammen mit den oben angeführten Ereignissen fiel das Ergebnis um 67 Mio. USD auf 786 Mio. USD zurück.

    „Die fatale Katastrophe auf unseren südafrikanischen Produktionsstätten war traumatisch und extrem belastend für jedermann im Team. Dabei ist gerade die Sicherheit eine unserer Kernbemühungen, die wir jeden Tag aufs Neue prüfen. Immerhin beschäftigen wir weltweit über 60.000 Mitarbeiter und unser Erfolg wird ausschließlich nur durch unsere Mitarbeiter generiert. Nichts ist uns daher wichtiger, als für die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu sorgen. Die Art und Weise, wie unsere Mitarbeiter, aber auch unsere Aktionäre, uns in dieser schweren Zeit zur Seite standen, ist herzergreifend gewesen. Wir haben uns durch diese schwere Situation manövriert und denken, dass wir nun in einer stärkeren Position als jemals zuvor sind“, verdeutlichte Neil Froneman, CEO von Sibanye-Stillwater.

    Ungeachtet der notwendigen Sicherheitsaspekte und den damit vorhandenen Auswirkungen auf die Produktionsleistung hält das Management an seiner strategischen Ausrichtung für mehr Sicherheit unverändert fest.

    „Die Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Produktion waren im ersten Halbjahr 2018 unsere absolute Priorität. Ich bin überzeugt, dass die Kooperationen mit allen Interessenten einen signifikanten Beitrag zur Sicherheit in unseren Minen gebracht hat. Diese Sicherheit zu erhalten und auszubauen wird auch weiterhin Priorität unseres Unternehmens sein. Trotz der widrigen Umstände ein so solides Gruppenergebnis präsentieren zu können, macht mich zuversichtlich, dass wir gut für unsere zukünftigen Aufgaben aufgestellt sind“, sagte Froneman weiter.

    Positive Fortschritte wurden auch von der Lonmin-Akquisition berichtet. Mittlerweile seien die Genehmigungen sowohl von der südafrikanischen Reservebank als auch von der ,Competiton and Markets‘- Behörde (,CMA‘) aus Großbritannien eingetroffen. Auch der Genehmigungsprozess mit den zuständigen südafrikanischen Behörden nähere sich der finalen Phase, und man erwarte bereits im zweiten Halbjahr dieses Jahres das Ergebnis.

    Zudem konnte Sibanye-Stillwater – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298294 – die Transaktion mit DRDGOLD, in der ausgewählte Goldrechte der Oberfläche und der Reserven gegen einen 38 %-Anteil an DRDGOLD Ende Juli verkauft wurden, abschließen. Auch die ,earn-in‘-Transaktion mit Regulus Resources bezüglich des ,Altar‘-Kupfer-Gold-Projektes in Argentinien wurde abgeschlossen, womit dem Unternehmen 15 Mio. USD in bar zuflossen.

    Die Anleger schienen mit dem Geleisteten und dem Ausblick zufrieden gewesen zu sein und ließen die Aktien am ersten Handelstag nach der Veröffentlichung des Berichtes um mehr als 7 % steigen.

    Viele Grüße
    Ihr
    Jörg Schulte

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    Sibanye-Stillwater berichtet über das erste Halbjahr 2018

    veröffentlicht am 28. August 2018 in der Rubrik Presse - News
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