• Der Verband IfKom – Ingenieure für Kommunikation setzt sich für das Ziel der flächendeckenden Breitbandversorgung im Wirtschaftsstandort NRW ein.

    BildWir befinden uns in der vierten industriellen Revolution, in der große und kleine Unternehmen, Dienstleistungsbetriebe und öffentliche Verwaltungen sich mehr und mehr über die Internetplattform vernetzen. Das dabei aufkommende Datenvolumen wächst aufgrund der Anwendungen und des Vernetzungsgrades eher exponentiell an. Auch im privaten Bereich sind hohe Zuwachsraten zu verzeichnen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss in NRW ein Breitbandnetz mit hohen Datenübertragungsgeschwindigkeiten auf den Leitungen und hohen Datenvolumendurchsatzraten in den Netzknoten flächendeckend geschaffen werden. Hierüber sprachen die IfKom e. V. mit dem Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

    Mit einem Versorgungsgrad von über 85 Prozent der Haushalte mit 50 MBit/s liegt Nordrhein-Westfalen bundesweit vorne, bei den Glasfaseranschlüssen jedoch im Mittelfeld. Insbesondere im ländlichen Raum Westfalens, des Sauer- und Siegerlandes, wo die kreative mittelständische Industrie zuhause ist, werden Übertragungsraten von nur einigen MBit/s erreicht. Zum Teil ist das noch nicht einmal gegeben. Dieser „Breitbanddiaspora“ muss sofort geholfen werden. „Um so den Wirtschaftsstandort in Nordrhein-Westfalen zu sichern, braucht das Bundesland bis zum Jahre 2025 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit mindestens 1 GBit/s Übertragungsgeschwindigkeit“, brachte IfKom-Bundesvorsitzender Heinz Leymann zum Ausdruck und fügte hinzu: „Dies ist nur mit der Glasfasertechnik möglich!“

    Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart merkte hierzu an: „Das Ziel der Landesregierung ist, Nordrhein-Westfalen bis 2025 mit flächendeckenden Gigabitnetzen auszustatten und bei Gewerbegebieten sowie Schulen wird es deutlich schneller gehen. Dazu braucht das Land Handlungsfähigkeit“. Mit dem GigabitMasterplan sollen die Ziele des Breitbandausbaus in NRW realisiert werden. „Der Masterplan wird für bessere Informationen, kompetente Beratung in den Regionen, schnellere Entscheidungswege und einfachere Verfahren sorgen, um den wirtschaftlich und gesellschaftlich dringend notwendigen Glasfaserausbau zu beschleunigen“ unterstrich Prof. Dr. Pinkwart. Beispielsweise sind im Rahmen des Masterplans in fünf Bezirksregierungen Geschäftsstellen „Gigabit.NRW“ eingerichtet worden, die die Städte und Kreise beim Ausbau eines flächendeckenden Gigabitnetzes begleiten. Sie stoßen Projekte an, beraten die Kommunen in allen Fragen rund um die Förderung des Breitbandausbaus und bewilligen die ergänzenden Landesmittel.

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    Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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    IfKom: Der Wirtschaftsstandort NRW braucht flächendeckende Breitbandversorgung

    veröffentlicht am 28. August 2018 in der Rubrik Presse - News
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