• Umwelt und Ressourcen zu schonen ist eine der Grundlagen des Frugalismus. Bei dieser Challenge kann jeder aktiv mitmachen – hier und jetzt!

    BildMit dem Kauf von durchschnittlich etwa 60 Kleidungsstücken pro Jahr gehören wir Deutschen zur Weltspitze der Kleidungskonsumenten. Kaum jemand von uns macht sich aber Gedanken darüber, welch langen Weg so ein Kleidungsstück über Produktion, Herstellung, Vertrieb und Verkauf bis in unseren Kleiderschrank zurück legt und welch Unmengen an Ressourcen dafür verbraucht werden.

    Schon bei der Baumwollproduktion werden große Anbauflächen mit Düngemittel und Schadstoffen verseucht und Unmengen von Wasser verbraucht. Das führt sogar soweit, dass Flüsse und Seen vollkommen versiegen, das Grundwasser für die Menschen unbrauchbar wird und sie abwandern müssen. Dann folgen das Spinnen der Bauwolle, das Einfärben und schließlich das Nähen der Kleidungsstücken. Jeder dieser Arbeitsschritte ist unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten eine Katastrophe. Die Menschen unwürdigen Arbeitsbedingungen und die beschämenden Entlohnungen der Arbeitern/-innen vor Ort sind in zahlreichen Dokumentationen in den letzten Jahren eindrucksvoll geschildert worden, doch außer Lippenbekenntnissen der Behörden und Firmen, die Bedingungen zu verbessern, hat sich hier nichts geändert.

    Und wir gehen weiterhin shoppen und kaufen billigst ein, was die Menschen vor Ort mit ihrer Gesundheit bezahlen. In unseren Kleiderschränken finden sich Unmengen von Kleidung, die wir zum Teil gar nicht mal tragen: „War billig, musste ich kaufen“ hört man dann oft mit einem Schulterzucken. Schwer macht es uns Konsumenten, wie so oft, die Werbung, die uns mit allen psychologischen Tricks zu mehr und mehr Konsum verführt. Aber – auch wir, jeder einzelne von uns ist verantwortlich für den übervollen Kleiderschrank – und kann etwas dagegen tun: mit dem Frugalismus.

    Der Frugalismus ist eine noch neue Bewegung, dessen Anhänger sich durch bewussten Umgang mit Geld und Ressourcen befassen. Diese Bewegung ist in den letzten Jahren aus den USA nach Europa herüber geschwappt und ist dort unter dem Namen FIRE, Financial Independence, Retire Early, eine mittlerweile etablierte, alternative Lebensweise.

    Mit diesem Thema befasst sich der Autor Werner Jakob Weiher auf seinem Videoblog „Gute Nachrichten, Technik und Sparfüchse – Kanal“ und hat hier zu mehreren Challenges zum Thema „gemeinsam können wir viel erreichen“ aufgerufen. Beispiel: der Wasserverbrauch für die Herstellung von einer Jeanshose beträgt rund 10.000 Liter Wasser. Hierzu der Challenge Aufruf: in 6 Monaten 1.000 Jeanshosen einsparen und damit 10 Millionen Liter Wasser einsparen. Bei dieser und noch folgenden Challenges zur Ressourcen- und Umweltschonung kann sich jeder beteiligen und aktiv mitmachen.

    Das Video zur Anfangschallenge finden Sie HIER

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    Frugalisten Challenge: 1 Jahr keine Kleidung kaufen – Ressourcen und Umwelt schonen

    veröffentlicht am 5. Februar 2019 in der Rubrik Presse - News
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