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Nachdem der führende Zahlungsabwickler Wirecard von einem guten Weihnachtsgeschäft profitiert haben sollte…
sieht der Konzern nun auch Entspannung hinsichtlich der scheinbar mittlerweile immer wiederkehrenden Vorwürfe durch die Financial Times.Insgesamt gesehen war das Jahr 2019 für die Wirecard AG (ISIN: DE0007472060) aus Süddeutschland operativ sehr erfolgreich, wobei der zwischenzeitliche Höhenflug der Aktie durch wiederholte Bilanzvorwürfe der Financial Times (FT) stark eingebremst wurde. Schlussendlich verlor der Titel auf Jahressicht zum 31.12.2019 rund 19 %. Doch der Spuk mit der Financial Times könnte laut Vorstandschef Markus Braun schon bald vorbei sein. Er sei davon überzeugt, dass sich der Markt schneller als erwartet wieder auf die hervorragende Geschäftsentwicklung und die Innovationen der Wirecard AG konzentrieren werde, schrieb er vergangenen Mittwoch auf Twitter in seinen Neujahrswünschen.
Damit spielt Braun vermutlich auf die noch andauernde Sonderprüfung durch die KPMG an, die Wirecard als Reaktion auf die Bilanzierungsvorwürfe der FT in Auftrag gegeben hat. Auffallend bei dem Tweet auf Twitter ist die Wortwahl: „schneller als erwartet“! Das lässt Spielraum für Spekulationen. Denn bisher war man im Hause Wirecard davon ausgegangen, die Prüfungsergebnisse gegen Ende des ersten Quartals 2020 veröffentlichen zu können. Der jüngste Kursanstieg und die jüngsten Aussagen lassen unter Marktbeobachtern die Hoffnung aufkeimen, dass man schon früher mit handfesten Fakten den Gerüchten gegenübertreten werde.
Förderlich sein sollte zudem einer Mastercard Studie zufolge das hervorragend gelaufene Weihnachtsgeschäft. Neben den Einzelhändlern würden auch die Zahlungsabwickler, unter denen die Wirecard AG ein führendes Unternehmen ist, erheblich profitieren. Denn die vorweihnachtlichen Einkäufe seien zum größten Teil bargeldlos mit Karte oder Smartphone bezahlt worden, war der Studie zu entnehmen. Ebenfalls stark präsentiert hätte sich der diesjährige ,Black Friday‘. Das hatte Wirecard-Chef Markus Braun seinen Anlegern schon Anfang Dezember in Aussicht gestellt, als er auf Twitter ein „sehr starkes Weihnachtsgeschäft“ vorausgesagt hatte.
Zudem, so Börsenkenner, könnte Wirecard nun aufgrund seiner ,Underperformance‘ gegenüber vielen anderen Aktien als sogenannter gefallener Engel erkannt werden, dessen Aktien stärker eingesammelt werden.
Viele Grüße
Ihr
Jörg SchulteGemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Jörg Schulte, JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den „Webseiten“, dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte „third parties“) bezahlt. Zu den „third parties“ zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research UG (haftungsbeschränkt) oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten „third parties“ mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann. Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.
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Spannende Wochen bei Wirecard?!
veröffentlicht am 6. Januar 2020 in der Rubrik Presse - News
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